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Passion. Herzblut. Begeisterung.

BUCHPROJEKTE

An dieser Stelle erwarten sie Auszüge aus meinen Kurzgeschichten, die bereits erschienen sind oder kurz vor einer Veröffentlichung stehen. Eines ist allen gemein: Meine Passion für Kurzgeschichten , Herzblut fürs Schreiben und die Begeisterung für Menschen und deren Geschichten.

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Noch drei Kapitel trennen mich vom Ende meines Kurz-Romans mit dem Titel "Zwei Glas voll Leben". Das Debüt soll noch im Herbst dieses Jahres erscheinen. Was mit dem klitzekleinen Stichwort "Kristallglas" von einer lieben Autorenkollegin begann, avancierte zu einer Geschichte, rund um die Hamburger Familien Briesemeister und Sternberg, die mich fortan nicht mehr loslassen wollten ... Hier ein Textschnipsel: Als die vier Freunde nach einem Konzertbesuch wieder einmal die Grindelallee entlangschlendern, hören sie schon aus der Ferne lautes Krakeelen und dumpfes Grölen. „Lasst uns besser die Straßenseite wechseln“. Rachel zieht sanft an Aarons Frackärmel. „Ach was, doch nicht wegen den betrunkenen Querulanten da vorne, soweit kommt`s noch“, entgegnet Aaron gelassen und auch Wilhelm mit seiner untergehakten Anna, macht keine Anstalten die Richtung zu ändern. Rachel, die jedes laute Geräusch, rüpelhafte Benehmen und Trinkgelage in der Öffentlichkeit verabscheut, wird es beim Näherkommen ganz mulmig zumute. Sie versucht nicht aufzublicken und hält ihren Blick fest auf den Gehwegpflastersteinen. Ein heftiger Rempler unmittelbar vor der Kellerkneipe „Schinkenkrug“ bringt sie just aus dem Tritt. Sie schaut erschrocken auf, und zwei stechend blaue Augen blicken herablassend auf sie nieder. Ein Faden aus weißgeschäumter Spucke läuft dem Mann wie in Zeitlupe am Mundwinkel herunter und Rachel kann ihren angewiderten Blick erst abwenden, als sich der Faden am Kinn-Ende zum Speicheltropfen staut und lautlos auf das Steinpflaster tropft. Der Mann wischt sich mit dem Hemdsärmel den restlichen Geifer vom Mund ab, fuchtelt mit seiner Bierflasche bedrohlich durch die Luft und brüllt: „Wir sorgen für Recht und Ordnung im Grindel - auch für euch!“ Der Mann lallt gehörig, torkelt und es ist fast kein Vorbeikommen an ihm. Plötzlich treten zwei weitere Burschen aus der Kellerkneipe und verhindern gerade noch, dass der Kamerad zu Boden stürzt. Sie ziehen einen Dunst aus Schnaps, Urin und kaltem Rauch aus der Spelunke hinter sich her. Rachel muss würgen. Anna vergräbt ihre Nase in ihrem duftenden Seidenschal. „Guten Abend die Herrschaften!“, salutieren die beiden gehorsamst die Hand am Mützenrand unter lautem Peitsch-Geräusch der Stiefelinnenseiten, ehe sie kurzum ihren Kumpanen die Stufen zum „Schinkenkrug“ hinunterschleifen. „Pah, was für Kreaturen!“ Rachel schüttelt es vor Ekel und Aaron streicht zärtlich ihre aufgerichteten Härchen am Unterarm glatt. Während sie weitergehen, hallen Wilhelms Worte wütend durch die Grindelallee: „Diese Braunhemden mit ihren Hakenkreuzen auf der roten Armbinde glauben doch tatsächlich, sie seien die neue Ordnungsmacht in unserem Viertel. Einfach nur lächerlich! Bis im letzten Jahr waren sie noch verboten und heute spielen sie sich als rechte Heimatherrscher in kackbrauner Uniform auf.“ „Psst, nicht so laut, Wilhelm!“ Anna dreht ängstlich ihren Kopf Richtung Kneipeneingang zurück, um sich zu vergewissern, dass ihnen niemand zuhört oder gar folgt ...

ZWEI GLAS VOLL LEBEN
 

Image by Didi Miam

Kaffeeklatsch & Glücksrezepte
 

Dieses Buch wird aus einer Kurzgeschichten-Sammlung und Backrezepten bestehen. Ein Zitat leitet die jeweiligen Geschichten ein. Hier ein Auszug: „Wer wir sind, hängt entscheidend davon ab, wem wir begegnen.“ (Thomas Berger) Superhelden tragen nicht immer einen Umhang Sie kommen gerade vom Amtsgericht. Die Augen des jungen Mannes funkeln voller Stolz und aus jedem Knopfloch platzt pures Glück. Fürsorglich liegt die Hand des sanft lächelnden Vaters auf der Schulter des 16-Jährigen, der sich für genau diesen Moment extra mit Hemd und Sakko in Schale geworfen hatte. Es ist ein wichtiger Tag in dem so jungen Leben des Heranwachsenden, der schon mehr Traumata verkraften musste, als andere jemals erfahren werden. Genau sechs Buchstaben, nämlich die seines neuen Nachnamens, bedeuten dem Jugendlichen alles: Gewollt sein, Bedingungslosigkeit, Wurzeln, Flügel - kurzum eine echte Zukunft. Aufgeregt zeigt er mir die gerichtlich besiegelte Urkunde, die nun unumstößlich wie ein Bollwerk die Zugehörigkeit zu seiner Pflegefamilie dokumentiert. Ein echter Meilenstein für den liebenswerten Jugendlichen, neben der Persönlichkeit auch die eigene Identität zu entwickeln. Unwillkürlich schießen mir beim Blick auf das Dokument, ganz zum Erstaunen des Vater-Sohn-Gespanns, Tränen in die Augen, weil ich nur zu gut nachfühlen kann, welche Bedeutung der neue Name für den jungen Mann haben muss ...

Image by Heather Gill
Image by Jonathan Pielmayer

Psst, noch streng geheim ...
 

Um nicht zu viel zu verraten, oder auf Neudeutsch zu spoilern, kann ich an dieser Stelle den Titel noch nicht nennen. Aber ja, es gibt ihn bereits. Ihr werdet ihn sicherlich auch nicht mehr vergessen, sobald er auf dem Markt ist. Dieses Buch wird voraussichtlich im kommenden Jahr erscheinen. Wenn eine Original-Schwarzwälder Kirsche auf eine waschechte Spreewaldgurke trifft, dann führt das gleich in vielfacher Hinsicht zu urkomischen Begebenheiten, Geschichten und Anekdoten, die auf keinen Fall ungelesen bleiben dürfen. Nicht nur geographisch gilt es einige Barrieren zu überwinden, sondern auch sprachlich trägt dieses Projekt beinahe schon zur Völkerverständigung bei. Was Mutschekiepschen und Muggaseggele sind und womöglich sogar gemeinsam haben wird hier ebenso erzählt, wie Ausflüge in die jüngere Geschichte unternommen werden. Lasst euch einfach überraschen und bleibt gespannt auf dieses Buch, das einen riesengroßen Spaß macht und verspricht ...

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© 2025 Autorin Marion Peters

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